Nordostdeutsche Meisterschaft (NODM) - Nachlese
Der Debattierclub Magdeburg, erst seit 2007 ein aktives Mitglied der Debattiergemeinschaft, gab sich die Ehren, die Nordostdeutsche Meisterschaft im Debattieren 2009 auszurichten. Diese fand vom Freitag, den 17. bis zum Sonntag, den 19. April 2009 als dreitägiges Turnier in der Landeshauptstadt Magdeburg statt. Die NODM ist nun leider vorbei. Bilder gibt es in unserer Galerie, das Turniertab ist ebenfalls verfügbar.
Turnierbericht:
Der nachfolgende Artikel wurde aus der Achten Minute, dem Debattierblog des vdch übernommen.
Die Themen der NodM:
- Eichdebatte: Brauchen wir Sexualkundeunterricht an Grundschulen?
- 1. Vorrunde: Sollen existenzbedrohende Geldstrafen für Parteien abgeschafft werden?
- 2. Vorrunde: Brauchen wir eine Börsenumsatzsteuer?
- 3. Vorrunde: Soll die NATO bei Kampfeinsätzen verstärkt auf Söldnergruppen zurückgreifen?
- Viertelfinale: Soll gezeichnete, gemalte und animierte Kinderpornographie, die ohne konkrete Vorlage entstanden ist, erlaubt werden?
- Halbfinale: Soll das Grundgesetz durch eine neue deutsche Verfassung ersetzt werden?
- Finale: Brauchen wir eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten von DAX-Unternehmen?
Der Break ins NodM-Viertelfinale:
Im Gegensatz zu den anderen Regios, bei denen direkt ins Halbfinale gebreakt wird, fand in Magdeburg bei der NodM ein Viertelfinale statt.
Klar an die Spitze des Tab stellten sich die Teams Jena Bambule (Clemens Lechner, Moritz Niehaus, Severin Weingarten) und Berlin Neukölln (Patrick Ehmann, Bastian Laubner, Filip Bubenheim) mit 644 bzw. 643 Teampunkten. Schon deutlicher war der Abstand zum dritten Team Göttingen Rubikonüberschreiter (Nicolas Friebe, Gabor Steffen, Tim Alexander Altem) das mit 600 Punkten nach drei Vorrunden breakte, wiederum dicht gefolgt, denn mit 599 Punkten breakte Halle Hallenser (Tom Knoth, Kay Torsten Listewnik, Simeon Reusch). Jeweils 583 Punkte hatten sich erarbeitet: Potsdam Griebnitzsee (Vitalij Spak, Moritz Kirchner, Michael Richter) und Greifswald (Rafael Heinisch, Sarah Jaglitz, Ingo Witt). Auf Rang 5 und 6 im Teamtab breakten und mit 567 bzw. 561 Punkten Göttingen Georgias (Igor Fayler, Fabian Hungerland, Henrik Müller) und Berlin Steglitz (Johannes Häger, Niels Schröter, Georg Sommerfeld).
Als Freie Redner waren im Viertelfinale: Rauad Abagela (Kiel), Nicolas Fidorra (Braunschweig), Tom-Michael Hesse (Leipzig), Benjamin Händel (Illmenau), Andrea Gau (Berlin), Jan Kožuško (Dresden), Gregor Steinhagen (Braunschweig), Teresa Peters (Leipzig), Juliane Mendelsohn (Berlin), Linda Tschiche (Berlin), Fabian Hachenberg (Jena), Jonas Morgenroth (Braunschweig)
Die Viertelfinals wurden juriert von den drei Chefjuroren des Turniers Daniel Sommer, Karsten Stölzgen und Tim Brückmann sowie von Friederike Meyer zu Wendischhoff (Jena), Mario Dießner (Potsdam), Hauke Blume (Magdeburg), Bernd Höfer (Kiel), Eva Riemer (Halle), Torsten Rössing (Halle), Hien Do Thi Tam (Berlin), Michael Pietsch (Göttingen).
Der Break ins NodM-Halbfinale:
Im ersten Halbfinale in Magdeburg trafen Jena Bambule (Clemens Lechner, Severin Weingarten und Moritz Niehaus) auf Halle Hallenser (Tom Knoth, Kay-Torsten Listewnick und Simeon Reusch), Rafael Heinisch (Greifswald), Michael Richter (Potsdam) und Andrea Gau (Berlin) waren als Freie Redner mit von der Partie.
Juriert wurde dieses Halbfinale von Daniel Sommer, Mario Dießner, Michael Pietsch und Bernd Hoefer.
Im zweiten Halbfinale mussten sich die Rubikonüberschreiter Göttingen (Nicolas Friebe, Gabor Steffen und Tim Alexander Alten)mit
Berlin Neukölln (Patrick Ehmann, Bastian Laubner und Filip Bubenheimer) messen. Dort waren als Freie Redner Niels Schröter (Berlin), Tom-Michael Hesse (Leipzig) und Sarah Jaglitz (Greifswald) zu hören.
Juriert wurde dieses Halbfinale von Karsten Stölzgen, Tim Brückmann, Torsten Rössing und Eva Riemer, Hauke Blume präsidierte es.
Der Break ins NodM-Finale:
Berlin konnte sich gegen Göttingen durchsetzen, Halle besiegte Jena. Somit starteten Patrick Ehmann, Bastian Laubner und Filip Bubenheimer für den Hauptstadtclub und Tom Knoth, Kay-Torsten Listewnick und Simeon Reusch für das sachsen-anhaltinische Oberzentrum ins Finale. Als Freie Redner waren Clemens Lechner, Tom-Michael Hesse und Michael Richter am Start.
Den Jurorenbreak ins Finale schafften neben den beiden Chefjuroren Daniel Sommer und Tim Brückmann (der dritte Chefjuror musstle leider vorzeitig abreisen) die Herren Mario Dießner, Michael Pietsch und Bernd Hoefer. Präsidiert wurde das Finale von Jannice Iffländer.
Das NodM-Finale:
Berlin besiegt Halle, der Freie Redner Clemens Lechner räumt alle Preise ab, die er noch kriegen konnte, nachdem sein Team im Halbfinale gescheitert war: Er wird Publikumsliebling und bekommt den Preis der Ehrenjury als bester Redner der Finaldebatte.

